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Band des Bundes

Band des Bundes im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Die Bundeswaschmaschine als Dienstsitz der Kanzlerin.

Fehlstelle. Das „Band des Bundes“ ging 1994 aus dem größten Architekturwettbewerb aller Zeiten hervor und wurde doch nie fertig. Ihm fehlt das geplante Bürgerforum als Bindeglied. Und es scheint so, als würde es nie mehr realisiert. Jetzt läuft die Kanzlerin zum Hubschrauber über die Brücke in ihren Garten nach Westen und die Abgeordneten aus dem Löbe-Haus über die Brücke ins Lüders-Haus nach Osten. Nur zueinander kommen sie nicht. Trotzdem erhielt der „Bundesriegel“ den Deutschen Architektur- Preis. Schließlich verbindet er nicht nur den ehemaligen Osten mit dem ehemaligen Westen und überbrückt den alten Todesstreifen, er vereint auch die Legislative mit der Exekutive. Der auffälligste Bau in der insgesamt 1,5 km langen Front ist die „Bundeswaschmaschine“ mit ihren 8 cm dicken Panzerglas-Bullaugen. Hier residiert die Kanzlerin. Das Erdgeschoss dient als Foto-Foyer, darüber finden Konferenzen statt, der 4. Stock ist die abhörsichere Geheimetage, im 5. und 6. liegen die Minister- Büros und im 7. arbeitet die Kanzlerin. Ihr Vorgänger hatte unterm Dach noch eine Dienstwohnung, doch die braucht Angela Merkel nicht. Sie wohnt gleich um die Ecke am Kupfergraben, gegenüber vom Pergamonmuseum.


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Architektur Bürgerforum Löbe-Haus Lüders-Haus Bundesriegel Todesstreifen Bundeswaschmaschine Kanzlerin

 

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