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Berliner Dom

Berliner Dom im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Hauptkirche der Protestanten und Grablege der Hohenzollern.

Seelengasometer nannten die Berliner respektlos den Protzbau, den sich Kaiser Wilhelm II. 1905 anstelle eines bescheidenen Vorgängers neben sein Schloss setzen ließ. Seine Behörden hatten den Bau abgelehnt, aber er setzte ihn durch. Als Hauptkirche des deutschen Protestantismus und Familiengrablege der Hohenzollern sollte er so etwas wie der „Berliner Petersdom“ werden. Auch deshalb geriet die Innenausstattung so wenig protestantisch-nüchtern. Marmor, Gold und Stuck wetteifern an allen Ecken und Enden mit bunten Mosaiken oder Glasfenstern und prunkvollen Schnitzereien. Dabei ist die Orgel mit ihren 7.200 Pfeifen genauso rekordverdächtig wie die Kuppel mit ihren 98 m Höhe. Im Mittelpunkt des touristischen Interesses stehen jedoch die 94 Prunksarkophage, die im Kirchenschiff und in der Gruft von einem halben Jahrtausend Hohenzollern-Herrschaft zeugen. Darunter sind die Särge des Großen Kurfürsten, König Friedrichs I. und Kaiser Friedrichs III. Der Hauptraum ist nach schwerer Kriegszerstörung erst seit 1993 wieder nutzbar und bietet auch den Rahmen für staatliche Würdigungen. Ein besonderes Erlebnis sind die nachmittäglichen Orgelkonzerte im Sommer. Die Besichtigung kostet Eintritt.


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Tags

Seelengasometer Protestantismus Hauptkirche Familiengrablege Hohenzollern Sarkophage Großer Kurfürst Friedrich I.

 

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