Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Wahrzeichen Berlins und Symbol der Wiedervereinigung.

Irene und Victoria. Berlins berühmtes Wahrzeichen war zunächst nur ein gewöhnliches Stadttor und schloss als Nachbildung des Akropolis- Eingangs die Linden ab. Dabei stand seine mittlere Durchfahrt allein dem Hof offen. Seit 1793 krönte Schadows Quadriga mit der Friedensgöttin Irene das Tor. Der König befahl jedoch, die halbnackte Dame anzukleiden. Dass aus der keuschen Irene die patriotische Victoria wurde, war Napoleons Schuld. Denn der hatte die Göttin 1806 nach Paris entführt. Und damit das nicht wieder passiert, wurde sie nach ihrer Heimholung durch Blücher mit Adler und Eisernem Kreuz aufgerüstet. Erst jetzt wurde das Tor zum Nationalheiligtum, das bei allen künftigen Wendungen der Geschichte eine Rolle spielte. Als die Russen 1945 ihre Fahne darauf hissten, schossen die Deutschen sie mit der halben Quadriga wieder herunter und auch am 17. Juni 1953 ging es wieder um die Fahne. Entschieden wurde der Kampf erst mit dem Mauerbau. Danach stand das Tor mitten im kommunistischen Todesstreifen und war für drei Jahrzehnte das unberührbare Sinnbild der deutschen Teilung. Mit den Bildern von den Freudenfesten im Herbst 1989 wurde es deshalb auch zum wichtigsten Symbol der Wiedervereinigung.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Akropolis Stadttor Quadriga Irene Victoria Napoleon Nationalheiligtum Todesstreifen

 

Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: