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Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Falsche Wachbude an Berlins berühmtestem Grenzübergang.

Atomkrieg. Neben abenteuerlichen Agentenstories und Fluchtversuchen verhalf vor allem der 27. Oktober 1961 dem Checkpoint Charlie zu seinem Weltruhm. Da standen sich am einzigen Ausländer-Grenzübergang der geteilten Stadt 16 Stunden lang zehn russische und zehn amerikanische Panzer mit scharfer Munition gegenüber, und der Kalte Krieg drohte zum heißen Atomkrieg zu werden. Ulbricht wollte die Ausweispflicht für amerikanische Zivilisten durchsetzen, und der amerikanische Stadtkommandant Clay bestand auf ihrer Bewegungsfreiheit. Ein USDiplomat, der ohne Papiere in die Ostberliner Oper wollte, lieferte den nichtigen Anlass für die gefährliche Eskalation. Chruschtschow und Kennedy konnten ihre Statthalter gerade noch rechtzeitig zurückpfeifen. Heute erinnert außer einer nachgebauten Wachbude mit Kostüm- Soldaten nichts mehr an den alten Checkpoint Charlie. Nebenan dokumentiert ein Privat- Museum nicht nur die Geschichte der „besten Grenzsicherungsanlage der Welt“, sondern auch die vielen Versuche ihrer Überwindung. Gezeigt werden ein Mini-U-Boot, selbst gebastelte Fluggeräte, Durchbruchsfahrzeuge und Fluchttunnel. Vor der öffentlichen Präsenz des Museums verblasst jedes staatliche Gedenken.


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Agenten Fluchtversuch Panzer Atomkrieg Ulbricht Clay Eskalation Chruschtschow Kennedy Mini-U-Boot

 

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