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Forum Fridericianum

Forum Fridericianum im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Friedrich der Große hoch zu Ross über seinem Forum.

Promis gucken. Nach der Erstbepflanzung des früheren Jagdweges nach Charlottenburg durch den Großen Kurfürsten könnte Unter den Linden heute auch Unter den Nüssen heißen. Erst der junge Friedrich II. verbreiterte den Weg zur Repräsentations-Allee seiner Residenz und schuf mit der Lindenoper, der Hedwigs-Kathedrale, der Königlichen Bibliothek und dem Palais des Prinzen Heinrich (Humboldt-Uni) das Forum Fridericianum (Bebelplatz). Obwohl der König Kunst und Wissenschaft förderte, zeigt sein Reiterstandbild vor der Uni die Künstler und Gelehrten unter dem Schweif seines Pferdes. Und darüber waren die Betroffenen bei der Einweihung 1851 sehr empört. Damals wurden die Linden bereits immer bürgerlicher. Den Luxushotels folgten Cafés, Restaurants und teure Läden und dem Wohlstand die leichten Mädchen. Trotzdem blieb die Allee Preußens erster Prachtboulevard. Nach etwa 300 Bombardements im Zweiten Weltkrieg wurde er nur zum Teil wieder aufgebaut. Der Mittelstreifen wird heute beim ersten Sonnenstrahl sofort zum großen Freisitz für die Lokale rechts und links der Straße. Da sich in der Nähe die Hauptstadtstudios großer Fernsehsender befinden, trifft man unter den Gästen häufig auf Promis.


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Reiterstandbild Hauptstadtstudios Lindenoper Hedwigs-Kathedrale Königliche Bibliothek Humboldt-Uni Bebelplatz

 

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