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Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Museum am Todesort der Stauffenberg-Attentäter.

Stauffenberg. Noch in der Nacht des 20. Juli 1944 ließ General Fromm die vier führenden Köpfe des gescheiterten Hitler-Attentates, darunter Graf Schenk von Stauffenberg, im Hof des Bendler-Blocks, dem damaligen Oberkommando des Heeres, erschießen. Generaloberst Beck nötigte man, dies selbst zu tun. Die Toten wurden beerdigt, aber schon einen Tag später wieder ausgegraben und eingeäschert, um ihre Asche über den Rieselfeldern Berlins auszustreuen. Heute befindet sich im Bendler-Block die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Sie zeigt in mehr als 5.000 Bildern, Schriften und Biografien, dass es Menschen gab, die auch unter dem totalitären Naziregime für Recht und Freiheit eintraten. Dabei wird nicht nur die militärische Opposition gewürdigt, sondern auch der Widerstand von Christen und Jugendlichen, Künstlern und Intellektuellen, Juden und Zigeunern, Gewerkschaftern und Kommunisten. Besonderes Augenmerk legt die Ausstellung auf den Münchener Attentäter Georg Elser und die Rote Kapelle. Das Gebäude, zu dem der Bendler-Block gehört, diente 1911 erst als Reichsmarineamt und danach immer als Sitz der obersten deutschen Militärbehörde. Heute arbeitet hier das Bundesverteidigungsministerium.


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General Fromm Stauffenberg Bendler-Block Generaloberst Beck Rieselfelder Georg Elser Rote Kapelle

 

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