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Gendarmenmarkt

Gendarmenmarkt im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Schönster Platz der Stadt mit zwei Domen, die keine sind.

Dome ohne Bischof. Der Gendarmenmarkt gilt als schönster Platz Berlins. Seinen Namen verdankt er den königlichen Reitern Gens d’Armes, die hier kaserniert waren. Das hinderte die Hugenotten 1701 nicht daran, sich auf dem Platz eine Kirche zu bauen. Und da auch Glaubensflüchtlinge aus der Deutschschweiz in Berlin lebten, bauten die sich ihre Kirche gleich daneben. 80 Jahre später ließ Friedrich II. beiden Kirchen eine Kuppel aufsetzen. Mit den Kuppeln wurde die Bezeichnung Dom üblich, obwohl keine der beiden Kirchen jemals Bischofssitz war. Gottesdienste finden heute nur noch im Französischen Dom statt. Außerdem erinnert hier ein Museum an die Hugenotten, die Berlin bis in die Sprache hinein geprägt haben. Der Deutsche Dom zeigt lediglich eine Ausstellung zur Geschichte der Demokratie. Das Theater zwischen den beiden Domen hat als Meisterwerk Schinkels Architekturgeschichte geschrieben. Bis 1945 galt es als das Berliner Schauspielhaus schlechthin. Dann fiel es den Bomben zum Opfer. Sein letzter Intendant war Gustav Gründgens. Heute wird das Theater als Konzerthaus genutzt. Die imposante Freitreppe ist übrigens reiner Bluff. Sie führt ins Nichts. Der Eingang liegt in Wirklichkeit darunter.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Gens d’Armes Hugenotten Glaubensflüchtlinge französisch deutsch Dom Geschichte der Demokratie Schinkel

 

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