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Kulturforum

Kulturforum im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Späte Erfüllung für einen 50 Jahre alten Traum.

Starke Vision. Glaube versetzt Berge – das könnte Ehrfurcht gebietend über dem Kulturforum stehen. Denn seit dem „Kollektivplan“ von Hans Scharoun 1946 hielten Westberliner Stadtplaner, unbeirrt von Mauerbau und Stacheldraht, an der Idee des Kulturforums als zentralem Teil eines Kulturbandes von Charlottenburg im Westen bis zur Museumsinsel im Osten fest. 1963 stand Scharouns vergoldeter „Zirkus Karajani“, die avantgardistische, zeltähnlich gestaltete Philharmonie, 1968 war Mies van der Rohes Neue Nationalgalerie fertig – eine Architektur- Ikone, die den Laien heute eher an ein großes Autohaus denken lässt. 1976 folgte die Staatsbibliothek, die inzwischen wieder zu den zehn größten der Welt gehört. Und kurz vor dem Mauerfall kam als kleiner Bruder der Philharmonie der Kammermusiksaal hinzu. Die wiedervereinte Stadt bescherte dem Kulturforum schließlich noch ein riesiges Museums-Geviert, das 1998 mit der Gemäldegalerie vollendet wurde. Damit hatte sich Scharouns Vision erfüllt und die zerrissenen Bestände der Berliner Kunstmuseen wurden wieder zusammengeführt. Trotzdem gilt das Ensemble als unwirtlich. Als Insel der Hochkultur von der Umgebung isoliert, bietet es weder Läden noch Cafés.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Kollektivplan Hans Scharoun Kulturband Zirkus Karajani Neue Nationalgalerie Staatsbibliothek

 

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