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Lindenoper

Lindenoper im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Herzstück des königlichen Forum Fridericianum.

Promenade. Von Westen kommend ist der erste auffällige Bau Unter den Linden die russische Botschaft. Die Sowjets scherten sich 1950 nicht um Bauordnungen und gaben hier den Stil für die Stalin-Allee vor. Bis heute soll im Garten hinter dem Haus eine Lenin-Büste stehen. Drei Blöcke weiter lädt die Galerie Deutsche Guggenheim ein. Ihr folgt das Alte Palais, in dem Kaiser Wilhelm I. jeden Mittag um 12 aus einem Eckfenster den Wachaufzug schräg gegenüber verfolgte und dazu seinem Volk winkte. Hinter dem Gebäude liegt die königliche Bibliothek, ihrer Barockform wegen auch „Kommode“ genannt. Sie entstand 1775 nach Plänen, die eigentlich der Wiener Hofburg galten. Auf dem Platz davor inszenierten die Nazis 1933 ihre Bücherverbrennung. Daran erinnern die leeren Regale im verglasten Keller in der Platzmitte. Mit der katholischen St.-Hedwigs-Kathedrale in der Ecke garantierte Friedrich II. seinen neuen schlesischen Untertanen Glaubensfreiheit. Die Linden- Oper war 1743 Europas erster Theaterbau außerhalb eines Schlosses. Östlich davon steht das alte Kronprinzen-Palais, in dem 1990 der Einigungsvertrag unterzeichnet wurde. Heute dient es als Operncafé. Seine riesige Kuchentheke ist legendär.


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russische Botschaft Deutsche Guggenheim Altes Palais Kronprinzen-Palais Kommode Bücherverbrennung St.-Hedwig

 

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