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Rotes Rathaus

Rotes Rathaus im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Ob rot oder schwarz: Sitz des Regierenden Bürgermeisters.

Utopie. Als Sitz des Regierenden Bürgermeisters ist das Rote Rathaus heute wieder ein Wahrzeichen Berlins. Seinen Namen verdankt es den roten Ziegeln, aus denen es nach flandrischen und italienischen Vorbildern errichtet wurde. 1869 fertig gestellt musste ihm ein ganzes Wohnquartier weichen. Und obwohl sein Turm mit 74 m Höhe dem nahen Schlossbezirk Konkurrenz machte, ließ der König den Architekten gewähren. Interessantes Detail ist der umlaufende Terrakottafries in Höhe des ersten Stocks. Er illustriert auf 36 Tafeln die Geschichte der Stadt von der Christianisierung der Slawen bis zur Reichsgründung. Gegenüber vom Rathaus erhebt sich der Neptunbrunnen, dessen üppige Damen die vier großen Flüsse des einstigen Reiches, Rhein, Elbe, Oder und Weichsel, symbolisieren. Westlich davon liegt das Marx-Engels-Forum, eines der wenigen kommunistischen Denkmäler, das den Bildersturm nach 1990 überstand. Die Doppelstatue zeigt die Begründer der kommunistischen Idee. Die Stelen dahinter künden in Texten und Bildern von der Utopie einer sich im „weltrevolutionären Prozess“ von selbst in Glück und Harmonie auflösenden Geschichte. Marx´ goldene Knie und Hände bezeugen, als Fotomotiv ist er beliebt.


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Bürgermeister Terrakottafries Neptunbrunnen Marx-Engels-Forum kommunistisch Utopie

 

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