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Schloss Bellevue

Schloss Bellevue im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Büros für die Präsidenten-Gattin und Säle zum Feiern.

Spiegel-Ei. Ist er in Berlin, weht die Bundesfahne auf dem Dach, ist er unterwegs, weht sie nicht. Seit 1959 ist das Schloss Bellevue der Wohnsitz des Bundespräsidenten. Aber nur Roman Herzog hat wirklich hier gewohnt. Denn bis 1990 wachten die Siegermächte darüber, dass der erste Deutsche in Bonn blieb, um Berlin nicht als Hauptstadt und ihn nicht als Vertreter aller Deutschen erscheinen zu lassen. Zwar zog das Amt gleich nach dem „Berlin-Beschluss“ an die Spree. Aber mit den Repräsentationsbauten des königlichen Preußens mochte sich die neue Berliner Republik nicht mehr schmücken. Deshalb wohnt Horst Köhler heute in einer Dienst- Villa in Dahlem. Die Wohnräume im Schloss wurden zu Büros für seine Gattin umgebaut. Und sein Arbeitsplatz ist das „Oval-Office“, 200 m südlich vom Bellevue. Die weiträumig umzäunte, schwarz-gläserne Ellipse bleibt undurchsichtig, obwohl sie Transparenz suggeriert. Deshalb haben ihr die spottlustigen Berliner den Namen „Schwarzes Spiegelei“ verpasst. Schloss Bellevue wurde 1786 ursprünglich für den jüngsten Bruder Friedrichs des Großen gebaut. Damals war es der erste Berliner Bau im Stil des neuen Klassizismus und hatte den ersten Landschaftspark in Preußen.


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Tags

Wohnsitz des Bundespräsidenten Berlin-Beschluss Oval-Office Schwarzes Spiegelei Klassizismus

 

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