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Tempodrom

Tempodrom im Stadtspiel Berlin (Vorderseite) Vom alternativen Zirkuszelt zum kommerziellen Veranstaltungshaus.

Mordsgeschrei. Der Anhalter Bahnhof war Ende des 19. Jahrhunderts mit Extraräumen für den Kaiser und seine Gäste Europas elegantester und Berlins größter Fernbahnhof. Im Krieg zerstört, verlor er durch die Teilung Berlins seine Funktion und wurde bis auf die Hauptfassade gesprengt. Auf seinem Areal ließ sich 2001 mit dem Tempodrom eine Berliner Legende nieder, die ihren Ursprung 1980 am Potsdamer Platz hatte. Dort erfüllte sich die Krankenschwester Irene Moessinger mit Hilfe einer Erbschaft einen Traum. Sie kaufte sich ein Zirkuszelt und bot darin mit wachsendem Erfolg einen bunten Mix aus Talk, Musik, Tanz, Sport und Theater. Nach der Wende durch die Berliner Bauwut zum Umzug gezwungen, entschied sich Moessinger für ein festes Haus. Der Neubau am Anhalter Bahnhof greift die alte Zeltform auf und bietet Platz für zwei Arenen sowie ein Solebad, in dem sich die Gäste bei sphärischen Klängen entspannen können. Im Bunker des Bahnhofs, in der Schöneberger Str. 23a, gibt es dazu das Kontrastprogramm. Hier hat sich das Berliner Gruselkabinett mit grausigen Medizinszenen, lebenden Gespenstern und historischen Bunkergeschichten eingerichtet. Gleise und Bahnsteige wurden zum Park umgestaltet.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Anhalter Bahnhof Irene Moessinger Zeltform Talk Musik Tanz Solebad Bunker Gruselkabinett

 

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