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Goethe-Haus

Goethe-Haus im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Erinnerung an Frankfurts berühmtesten Sohn

Frankfurt adé. Eigentlich ist das Goethe-Haus eher ein Museum für bürgerliche Wohnkultur im 18. Jh. Denn das Haus, in dem Goethe 1749 als Sohn eines kaiserlichen Rates und Enkel des Frankfurter Stadtschultheißen (Bürgermeisters) geboren wurde, ging 1944 unter und mit ihm ein großer Teil seiner Ausstattung. Das heutige Haus ist eine Rekonstruktion und im Stil der Zeit mit Dingen aus dem Umfeld der Familie eingerichtet, so dass vieles wieder aussieht, wie es einst war. Das Museum nebenan illustriert anhand von Gemälden und Plastiken die Kunstentwicklung der Goethe-Zeit vom Spätbarock bis zur Romantik. Der Dichter hat in Frankfurt nur seine Jugend verbracht, nachzulesen in „Dichtung und Wahrheit“. Nach seinem Studium in Straßburg kehrte er 1771 zwar noch einmal zurück und erlebte den Prozess gegen die Kindsmörderin Susanna Margaretha Brand mit, die als Gretchen im „Faust“ wiederkehren sollte, doch das Liebesleid seines ersten Erfolgsromans „Die Leiden des jungen Werther“ durchlitt er bereits in Wetzlar. Danach ging er nach Weimar und gab 1817 aus Steuergründen sogar sein Bürgerrecht auf. Bis ins 20. Jh. trugen die Frankfurter ihm dies nach und bestraften ihn dafür mit der Bevorzugung Schillers.


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Tags

Susanna Margaretha Brand Dichtung und Wahrheit Gretchen Stadtschultheiß

 

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