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Alte Brücke

Alte Brücke im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Die älteste und lange einzige steinerne Brücke am unteren Main.

Franken-Furt. Schön ist die älteste Brücke der Stadt nicht mehr seit ihr 1945 die zwei mittleren Bögen weggesprengt wurden. Interessant ist sie trotzdem, schon wegen des Brickegiggels. Denn an dem wurden im Mittelalter über 130 Menschen gefesselt und in den Main geworfen. Damals stand der Giggel als Schifffahrtszeichen noch mitten über dem Fluss und Diebstahl, Abtreibung oder Giftmord wurden mit Ersäufen bestraft. Zudem erinnert der „Giggel“ daran, dass die Brücke einst nur mit Satans Hilfe fertig wurde. Wie üblich wollte der dafür eine Seele, und zwar die des ersten Wesens, das die Brücke überquert. Doch der Baumeister hielt den Teufel zum Narren und trieb als erstes seinen Hahn hinüber. Später zahlte hier der Rattenmesser für jede tote Ratte einen Heller, warf die Kadaver in den Fluss und behielt die Schwänze als Quittung ein. Mit der „Brückenfreyheit“ galt über dem Fluss sogar ein eigenes Recht. Danach wurden Leuten, die sich dort stritten, die Hände abgehackt. Karl dem Großen und seinen Franken wäre es noch schlimmer ergangen, wenn die Sachsen sie hier erwischt hätten. Doch eine weiße Hirschkuh zeigte ihnen eine Furt, so dass sie entkamen. Deshalb heißt Frankfurt heute noch Frankfurt.


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Brickegiggel Ersäufen Satan Rattenmesser Brückenfreyheit weiße Hirschkuh

 

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