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Alte Oper

Alte Oper im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Statt großer Opern nur noch vielgepriesene Konzerte.

Dynamit-Rudi. „Das könnte ich mir in Berlin nicht erlauben“, soll Kaiser Wilhelm I. zur Eröffnung der neuen Oper in Frankfurt 1880 gesagt haben – eine Anspielung darauf, dass sich die geplanten Kosten während des Baus verdreifacht hatten. In diesem Sinne reimte auch der Lokal- Poet Adolf Stoltze auf die Inschrift am Dachfries: „Dem Wahren, Schönen, Guten“ – „und die Bürgerschaft muss bluten“. Vorbild der Alten Oper ist unverkennbar die Dresdner Semper-Oper und genau wie diese wurde sie im Krieg völlig zerstört. Bereits 1952 regten sich die ersten Initiativen zum Wiederaufbau der „Schönsten Ruine Deutschlands“. Doch bis dafür die größte Spendenaktion der damaligen Republik anlief, vergingen weitere 12 Jahre. Dummerweise ließ ausgerechnet da der amtierende Oberbürgermeister Rudi Arndt fallen, er könne sich eine Lösung des Problems auch „mit ein wenig Dynamit“ vorstellen. Obwohl sonst recht populär, wurde „Dynamit- Rudi“ daraufhin nicht wiedergewählt. Da die Oper bereits 1951 an das Schauspielhaus umgezogen war, wurde die Alte Oper 1982 lediglich als Konzert- und Kongress-Saal wieder eröffnet. Der Verband der Musikverleger attestierte ihr jüngst: „Das beste Konzertprogramm des Jahres“.


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