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Bockenheimer Warte

Bockenheimer Warte im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Seit 1436 in Würde gealtert und alle Wechsel überlebt.

Tanzmeister. 20 Jahre lang war das Ballett Frankfurt unter dem US-Amerikaner William Forsythe Frankfurts künstlerisches Aushängeschild und weltbekannt. Dennoch glaubte die Stadt, sich den Choreographen und seine Truppe nicht mehr leisten zu können. Forsythe gründete daraufhin seine eigene Company und fand eine Finanzierung, nach der er nun Frankfurt, Dresden und Zürich gleichermaßen bespielen muss, viel auf Tourneen geht und nur noch gelegentlich in seinem Stammhaus, dem Bockenheimer Depot auftritt. Das war einst der Hauptbetriebshof der Frankfurter Straßenbahn. Zum Theater wurde es erst nach dem Brand der Oper 1987. Seitdem gehört das Depot zu den Städtischen Bühnen. Es war die letzte Spielstätte des legendären TAT und wird heute von der Oper und vom Schauspiel genutzt, wenn nicht gerade eine Gala oder eine Messe darin stattfinden. Der im Eingang zum U-Bahnhof Bockenheimer Warte abtauchende Waggon erinnert an die harten Auseinandersetzungen um die Stilllegung der Straßenbahn zugunsten des U-Bahn-Ausbaus in den 80er Jahren. Nach dem Auszug der Uni soll hier ein neues Quartier mit vielen Läden und Restaurants entstehen. Die Bockenheimer Warte wird auch das überleben, wie alles seit 1435.


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Tags

William Forsythe TAT U-Bahn-Ausbau Straßenbahn

 

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