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Börse

Börse im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Der Bulle steht für das Auf, der Bär für das Ab der Kurse.

Bulle und Bär. Wer auf der Besuchergalerie der alten Börse im Parkett noch Hektik und Geschrei erwartet, kommt leider zu spät. Hier ist nicht mehr viel los, denn inzwischen werden 93 % der Aktien im Stadtteil Hausen per Internet verkauft und dabei klappern nur noch die Tastaturen. Trotzdem wurde der Börsensaal 2007 noch einmal modernisiert, denn das Fernsehen braucht Bilder vom drittstärksten Aktienmarkt der Welt. Die Kaufleute auf der Messe 1585 hatten andere Sorgen. Sie kannten den Wert ihrer vielen Münzsorten nicht mehr und begannen, Wechselkurse festzulegen. Das war der Anfang der Börse. Ihr stetiger Aufstieg fand erst 1914 ein Ende und nach 1945 existierte sie quasi nicht mehr. Ihr Wiederaufstieg verdankt sich der deutschen Teilung und dem Wegfall Berlins als Hauptstadt. Dadurch geriet Frankfurt auch als Finanzplatz in eine Ersatzrolle und seine Börse wurde als „Deutsche Börse“ zum Welthandelsplatz. Bis heute nennen die Frankfurter den 1879 fertig gestellten Neorenaissance-Bau wegen seiner 43 m hohen Kuppel „Kapitalistendom“. Markanter als sein reicher Figurenschmuck sind der Bulle und der Bär davor. Der eine steht für das Auf (Hausse), der andere für das Ab (Baisse) der Kurse.


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Deutsche Börse Kapitalistendom Bulle Bär

 

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