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Chinesischer Park

Chinesischer Park im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Exotisches Paradies im früheren Bankiers-Park.

Lotus-Fels. „Ein friedlicher Platz zum Ausruhen. In der Stille findet man Kraft zu neuem Denken“, so lautet die Kalligraphie auf einer Tafel am Wasserpavillon des Chinesischen Gartens im Bethmannpark und beschreibt den daoistisch inspirierten Geist des Ortes. Danach soll der Garten ein Rückzugsort vom geschäftigen Treiben der Stadt sein und die Harmonie der Welt widerspiegeln. Der 4.000 m² große „Frühlingsblumenort“ mit 22 Landschaftsbildern, einer Marmorbrücke, verschiedenen Pavillons, einem großen Teich und einem Wasserfall entstand 1989 in nur fünf Monaten. Die Fachleute, die dieses exotische Paradies damals anlegten, kamen ebenso aus China wie große Teile des Materials. Der Bethmannpark umgab seit 1783 den Landsitz der gleichnamigen Bankiersfamilie. Einige exotische alte Bäume erinnern noch daran. Anfang des 19. Jh. hatte Bethmann als Finanzier für den Hochadel halb Europas eine Stellung, wie seit den Fuggern kein anderes Bankhaus mehr. Frankfurt profitierte davon. Bethmanns waren gute Steuerzahler. Sie machten in Krisenzeiten mehrfach ihren Einfluss zugunsten der Stadt geltend und sie waren großzügige Mäzene. Erst die Rothschilds sollten Bethmann ab 1826 auf Platz zwei verweisen.


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Lotus-Fels Bethmann Park Frühlingsblumenort Bankier

 

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