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Deutsche Bank

Deutsche Bank im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) „Die deutschen Twins“ - das sagt heute niemand mehr.

Wolkenspiele. Durch ihre weltweite Medienpräsenz wurden die 1984 fertiggestellten Doppeltürme der Deutschen Bank zu einem Symbol deutscher Wirtschafts- und Finanzkraft. Seit dem 11. September 2001 halten sich die Medien und die Bank selbst eher zurück mit der Darstellung von allzu viel Selbstbewusstsein und die stolze Metapher von den „deutschen Twins“ wurde zum Tabu. Die Frankfurter nennen die 155 m hohen Zwillingstürme seither nur noch, wie sie wirklich heißen: „Soll und Haben“. Geplant waren sie eigentlich als Hotelbauten der amerikanischen Hyatt-Kette. Doch die Bank übernahm das Projekt bereits im Rohbau. Schon da war klar, dass die Türme nicht wie üblich transparent sein sollten, sondern mit verspiegelten Fassaden glänzen würden. Dadurch wirken sie bis heute je nach Wetterlage mal dunkel und fast monolithisch, mal edel silbern glänzend und mal freundlich in elegantes Blau getaucht. 2007 reagierte die Direktion auf die ungewisse Bedrohungslage und gab eine aufwändige Brandschutz- Sanierung der Türme in Auftrag. 2.000 Angestellte mussten dafür zwei Jahre ausziehen. Vor dem Eingang steht die 5 m hohe Skulptur „Kontinuität“. Das gedrehte Endlosband wurde aus einem Stück Granit gemeißelt.


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Doppeltürme Zwillingstürme Soll und Haben

 

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