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Deutsche Nationalbibliothek

Deutsche Nationalbibliothek im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Mit neun Millionen Einheiten das Gedächtnis der Nation.

Tiefgestapelt. Die Straßenfront der Deutschen Nationalbibliothek lässt nicht vermuten, was sich dahinter verbirgt. Der Zweck des Gebäudes erschließt sich erst von hinten. Die zum Garten hin offene Rückseite gewährt jeden Einblick und lässt viel Licht in die Büros und Lesesäle. Obwohl der Neubau erst 1997 eingeweiht wurde, reichen seine 340 Leseplätze oft nicht. Denn die Nationalbibliothek ist eine Präsenzbibliothek und leiht keines ihrer 8 Millionen Bücher aus. Wer darin lesen will, muss es hier tun und zwei Stunden auf ein bestelltes Buch warten. In den drei fußballfeldgroßen, unterirdischen Magazinen ist noch Platz für weitere 10 Millionen Bücher. Das soll bis 2035 reichen – wenn es dann noch Bücher gibt. Bisher treffen täglich noch etwa 1.200 neue Titel ein vom Comic über das Kochbuch und den Forschungsbericht bis zum Roman – alles Pflichtexemplare, die die Verlage von jeder Neuerscheinung abliefern müssen. Frankfurt teilt sich die Aufgabe einer Nationalbibliothek mit der älteren Deutschen Bücherei in Leipzig, deren Funktion sie nach der deutschen Teilung übernahm sowie mit dem Deutschen Musikarchiv in Berlin. Öffentliche Führungen finden jeden 1. Mittwoch im Monat um 10.30 Uhr statt.


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Präsenzbibliothek Pflichtexemplare Führungen

 

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