Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Dom

Dom im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Wahl- und Krönungsort vieler deutscher Kaiser.

Kaiser-Macher. Eigentlich war der Dom nie ein Dom, denn er war nie Bischofssitz. Doch die ehemalige Stifts- und Pfarrkirche war seit 1356 Ort der deutschen Königswahl und von 1562 bis 1792 Krönungskirche für zehn deutsche Kaiser. Deshalb bürgerte sich auch der Name Kaiserdom ein. Zwei mal ging die Kirche fast unter. 1867 brannte sie ab, aber zehn Jahre später stand sie schon wieder. 1944 wurde sie von Bomben zerstört und bis 1953 noch einmal aufgebaut. Die Ausstattung weist dennoch architektonische Details und Kunstobjekte von der Gotik bis zur Moderne auf, darunter das Grabmal eines Gegenkönigs, der gar keine Lust auf den Job hatte. Im Kreuzgang des früheren Stifts präsentiert sich das Dommuseum mit kostbaren Reliquien und Monstranzen sowie der Büste des Kirchenpatrons Bartholomäus. Der Legende nach wurde er bei lebendigem Leib gehäutet, weil er einen armenischen König bekehrt hatte. Wer die 324 Stufen auf den 96 m hohen Turm nicht scheut, wird dafür mit einem schönen Blick belohnt. Die Funde von Mauerresten und eines reichen Mädchengrabs aus dem 7. Jh. lassen darauf schließen, dass hier schon zur Merowingerzeit eine Kirche stand. Bis zum heutigen Bau sollten ihr vier weitere folgen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Königswahl Krönungskirche Kaiserdom Gegenkönig Dommuseum

 

Tour: Kaiser, Kunst und Ebbelwei
(bitte auswählen)
Tour: Goethe, Sex und Palmenhaus
(bitte auswählen)
Tour: Börse, Bunker, Hammermörder
(bitte auswählen)
Tour: Stöffsche, Kitsch und Luftdrehkreuz
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: