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Dreikönigskirche

Dreikönigskirche im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Wiege und Hochburg des Frankfurter Protestantismus.

Großes Gebimmel. Ein halbes Jahrtausend lang war Frankfurt evangelisch, jetzt wird es wieder katholisch, denn die Protestanten treten doppelt so schnell aus der Kirche aus wie die Katholiken. Dadurch ist die frühere Minderheit inzwischen die Mehrheit, obwohl auch ihr die Mitglieder davonlaufen. In der Dreikönigskirche am Sachsenhausener Ufer merkt man davon noch nicht viel. Sie beherbergt die größte evangelische Gemeinde der Stadt und ist auch wegen ihrer Kirchenkonzerte gut besucht. Errichtet wurde sie ab 1875 von Franz Josef Denzinger, der den 1867 abgebrannten Dom wieder aufbaute. Denzingers Neubau in Sachsenhausen löste eine mittelalterliche Stiftskapelle ab, die 1525 die Wiege des Frankfurter Protestantismus war und er war groß genug, die gedemütigten Frankfurter nach der Annexion durch Preußen und dem Verlust der Selbständigkeit wieder etwas aufzurichten. Die fünf Glocken der Dreikönigskirche wurden 1956 auf die neun Glocken des Domes abgestimmt und spielen seither eine wichtige Rolle im „Großen Frankfurter Stadtgeläut“. Dabei läuten viermal im Jahr 30 Minuten lang alle 50 Glocken der zehn Innenstadtkirchen. Leider gibt es keinen Punkt in der Stadt, von dem aus sie alle zu hören sind.


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Großes Frankfurter Stadtgeläut Franz Josef Denzinger Aufmunterungen Starck

 

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