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Eiserner Steg

Eiserner Steg im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Stressfrei von Hibbdebach nach Dribbdebach zu Fuß.

Holzwurm im Stahl. Der Eiserne Steg ist als Frankfurts wichtigste Fußgängerbrücke die beliebteste Verbindung zwischen „Hibbdebach“ (Altstadt) und „Dribbdebach“ (Sachsenhausen) und deshalb wird auch der Witz, nachdem der Stahlbau abgerissen werden soll, weil der Holzwurm drin ist, nie alt. Der Rost ist dagegen kein Witz. Er macht den Nieten der eisernen Konstruktion wirklich zu schaffen. Obwohl die Stadt Mitte des 19. Jh. nur die Alte Brücke hatte, lehnte der Rat den Bau einer zweiten, neuen damals ab. Daraufhin gründeten wohlhabende Bürger einen Brückenverein, verkauften Anteilsscheine und refinanzierten sie durch eine Maut. Als sich 1910 ein großer Kohletransporter unter den Bögen verkeilte, wurde die Brücke auf 8 m Durchfahrtshöhe angehoben. Bevor der Wahlfrankfurter, Ernst Jürgen Dreyer den Eisernen Steg in einem Drama gleichen Namens verewigte, ging er mit Max Beckmanns „Eisgang“ 1923 schon in die Kunstgeschichte ein. Das Bild hängt heute im Städel. Ganz so berühmt ist die Strandperle im Sachsenhausener Brückenpfeiler noch nicht. Obwohl die kleine Bar früher mal ein Klo war, ist sie sehr beliebt. Bei gutem Wetter bieten ihre 280 Außenplätze einen schönen Blick auf Frankfurts Skyline.


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Hibbdebach Dribbdebach Holzwurm Max Beckmann Strandperle

 

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