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Ernst-May-Haus

Ernst-May-Haus im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Ehrung für den Vater des Neuen Frankfurt und seine Kollegen.

Zickzackhausen. In einem beispiellosen Kraftakt machten Frankfurts Bürgermeister Ludwig Landmann und sein Stadtbaurat Ernst May die Stadt ab 1920 zu einem Vorreiter des Neuen Bauens. Unterstützt von namhaften Bauhäuslern errichteten sie in wenigen Jahren außerhalb der Stadt und durch einen Grüngürtel von ihr getrennt 21 Trabantensiedlungen mit 15.000 Sozialwohnungen. Die durch die kostengünstige Serienfertigung bedingte Monotonie der Siedlungen wollte May durch verschiedene Anordnungen der Baukörper relativieren, was seiner ersten Siedlung in der Niederrader Bruchfeldstraße prompt den Spottnamen „Zickzackhausen“ eintrug. Damals war das durchaus revolutionär, denn die dunklen, engen Altstadtquartiere galten als unhygienische Brutstätten sozialen Unfriedens und der Kriminalität. Das neue Bauen versprach dagegen Licht, Luft und Sonne und bot im Idealfall sogar noch einen Garten für die Selbstversorgung. Die möglichst nach Süden weisenden Wohnungen waren klein, aber mit eigenem Bad, abgetrennter Küche, Zentralheizung und Warmwasserversorgung komfortabel. Am besten haben sich die Spuren dieses Aufbruchs in der Römerstadt erhalten. Deshalb betreibt dort ein Bürgerverein ein kleines Ernst-May-Museum.


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Ernst May Zickzackhausen Trabantensiedlungen Neues Bauen Römerstadt

 

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