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Explora Museum

Explora Museum im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Verwirrspiel für die Augen im alten Luftschutzbunker.

Alles Täuschung. Die Bilder an der Wand bewegen sich, sie schrumpfen oder verändern ihr Motiv, manche ziehen sich tief in die Wand zurück und andere treten scheinbar weit aus ihr heraus. Wer hier eintritt, muss seine Augen festhalten und das dahinter verrückt spielende Hirn gleich mit. Denn das Explora-Museum widmet sich dem räumlichen Sehen, vor allem aber den vielfältigen Techniken, die seit 500 Jahren entwickelt werden, um es zu überlisten. Gründer dieses Museums ist der Fotodesigner Gerhard Stief. Schon als Kind interessierte er sich für die Holografie und stereoskopische Bilder. 1995 löste er seine gesamte Altersvorsorge auf, um dafür den Glauburg-Bunker zu kaufen und darin zu zeigen, was er im Laufe seines Lebens zusammengetragen hat – eine einmalige Kollektion. Doch bevor er seine „Shower-Lady“ präsentieren konnte, eine nackte Schönheit, die bei Annäherung hinter einem Duschvorhang verschwindet, musste er erstmal meterhohen Taubenmist entsorgen. Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion wurde der als normales Haus getarnte Bunker als Luftschutzraum vorgehalten. Im letzten Krieg fanden hinter seinen zwei Meter dicken Stahlbetonwänden bei Fliegerangriffen bis zu 1.500 Menschen Schutz.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Gerhard Stief Holografie stereoskopische Bilder Glauburg-Bunker Shower-Lady

 

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Tour: Börse, Bunker, Hammermörder
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Tour: Stöffsche, Kitsch und Luftdrehkreuz
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