Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Frankfurter Würstchen

Frankfurter Würstchen im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Aus Frankfurt kommen die Frankfurter heute nicht mehr.

Siegeszug. Die ganze Welt isst „Frankfurter“ und weiß es nicht. Denn nicht nur die Wiener ist eine Frankfurter, sondern auch der Hot Dog. Am Anfang dieses Erfolges stand ein Johann Georg Lahner, der im „Worschtquartier“ zwischen Dom und Römer das Metzgerhandwerk erlernte und 1805 in Wien einen Laden eröffnete, in dem er „Frankfurter Wienerle“ verkaufte. Da die sogar dem Kaiser schmeckten, wurden sie schnell so populär, dass sie in Wien bis heute Frankfurter heißen und von dort aus als Wiener den Rest der Welt eroberten. Nur in Amerika hießen sie noch Frankfurter, bis der Propagandatrick im I. Weltkrieg aufflog. Fortan nannten die Amis ihre Würste Hot-Dogs, weil ihre gebogene Form sie an einen Dackelrücken erinnerte. Aus Frankfurter Sicht hat die Wurst in der Fremde völlig ihren Charakter verloren und kann nur noch als minderwertig gelten. Echt, aus reinem Schweinefleisch und wie ein Aal im Schafsaitling geräuchert, ist sie nur noch hier. Deshalb darf auch nur in Frankfurt hergestellte Wurst so heißen. Davon leben drei Fleischfabriken, darunter die G.A. Müller GmbH in Neu-Isenburg als die älteste. Sie verkauft ihre Würste sogar ab Werk, aber man bekommt sie auch im Alten Limpurg am Römer.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Hot Dog Wiener Georg Lahner Frankfurter Wienerle G.A. Müller GmbH

 

Tour: Kaiser, Kunst und Ebbelwei
(bitte auswählen)
Tour: Goethe, Sex und Palmenhaus
(bitte auswählen)
Tour: Börse, Bunker, Hammermörder
(bitte auswählen)
Tour: Stöffsche, Kitsch und Luftdrehkreuz
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: