Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Fressgass

Fressgass im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Benannt nach ihrem Zweck: Delikatessen für Gourmets.

Nur ohne „Dutt“. Die Fressgass ist Frankfurts kulinarische Flaniermeile. Dicht an dicht drängen sich hier die Feinkostläden, Restaurants und Cafés. Das üppige Angebot hat bei Mieten von bis zu 185 € pro m² allerdings auch seinen Preis. Doch das hält die Angestellten der umliegenden Banken und Büros, die Opern- und Theaterbesucher oder die Shopper von der Zeil nicht davon ab, hier einzukehren. Der wenig vornehme, dafür um so prägnantere Name Fressgass kam bereits um 1900 auf. Schon damals konzentrierten sich in der Kalbächer Gasse und der Großen Bockenheimer die Fresstempel. In den Goldenen Zwanzigern kaufte auch die Baronin Mathilde von Rothschild hier ein und man erzählte sich, sie sei so sparsam gewesen, dass sie die Champignons nur ohne „Dutt“ (Tüte) abwiegen ließ. Damals war die Straße nur 8 m breit. Erst nach dem Krieg wurde sie für den Autoverkehr auf ihr heutiges Maß gebracht. Doch das erwies sich schnell als Fehlplanung, so dass sie 1977 zur platanenbestandenen Fußgängerzone mit Marmorstreifen für die Außensitze der Lokale umgestaltet wurde. Wenig später trat eine Satzung in Kraft, die die alteingesessenen Geschäfte vor der Verdrängung durch die Filialen großer Ketten schützt.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Feinkostläden Restaurants Cafés Baronin Mathilde von Rothschild

 

Tour: Kaiser, Kunst und Ebbelwei
(bitte auswählen)
Tour: Goethe, Sex und Palmenhaus
(bitte auswählen)
Tour: Börse, Bunker, Hammermörder
(bitte auswählen)
Tour: Stöffsche, Kitsch und Luftdrehkreuz
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: