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Friedberger Warte

Friedberger Warte im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Einst militärischer Vorposten und heute Apfelweinlokal.

Dornenhecken. Frankfurt hat noch vier Warttürme: die Friedberger, die Sachsenhäuser, die Gallus und die Bockenheimer Warte. Zwei Kilometer vor der Stadt sicherten sie seit dem 14. Jh. die Durchgänge der sogenannten Landwehr. Diese Landwehr war keine Mauer, sondern ein Sicherungssystem aus einem oder mehreren Gräben und einem Wall, der bis zu 50 m breit, mannshoch mit Hecken und Dornensträuchern bepflanzt war. Damit grenzte sich die Stadt nicht nur gegen ihre Nachbarn ab, das ineinander verflochtene Gesträuch schützte sie auch vor Überraschungsangriffen. Denn es war für Menschen und Pferde undurchdringlich und die Türme an den Durchlässen waren in Krisenzeiten immer besetzt. So konnten die Turmwächter Gefahren rechtzeitig erkennen und in die Stadt melden: tagsüber mit Flaggen und nachts mit Fackeln. Im Friedberger Turm befindet sich seit 1815 ein Apfelweinlokal und in der Sachsenhäuser Warte lädt seit einigen Jahren ein gutbürgerliches Restaurant ein. Wie die Landwehr einmal aussah, kann man sich einige hundert Meter östlich des Goetheturms am Stadtwaldrand ansehen. Dort wurde ein Stück der Anlage rekonstruiert. Die Idee ist uralt. Schon die alten Germanen sicherten ihre Dörfer ähnlich.


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Warttürme Landwehr Dornensträucher Gräben Turmwächter

 

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