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Goethe-Uni

Goethe-Uni im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Abschied vom Gründungsort und Umzug ins Westend

Campus. Die Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe- Uni gehört zu den fünf größten Unis in Deutschland und ist seit 1914 eine Stiftungs- Uni. Da die meisten Stifter Juden waren, gab es keine eigenständige theologische Fakultät, denn Glaubensfragen wurden den Philosophen zugeordnet. Damit erschien Frankfurt als weltoffener und liberaler als die Unis in anderen Städten und das zog viele jüdische Studenten und Wissenschaftler an. Nach 1933 verlor Frankfurt deshalb doppelt so viele Akademiker wie andere deutsche Großstädte. Inzwischen gilt auch die zeitweilig diskreditierte Stiftungsidee wieder als modern. Die Uni ist damit eigenständig und kann Finanzierungsquellen nutzen, die ihr als staatliche Einrichtung verschlossen blieben. Ihren 100. Geburtstag will sie als Campus-Uni feiern und dafür die bisher noch verstreuten Institute an drei Standorten konzentrieren: die Medizin in Niederrad, die Naturwissenschaften in Riedberg und die Geisteswissenschaften im Westend. Das Prestigeprojekt im Westend wird das „House of Finance“, eine Denkfabrik der Finanz- und Geldtheorie. Der Gründungstandort der Uni in Bockenheim wird abgerissen und neu bebaut. Stehen bleiben soll nur das historische Hauptgebäude.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

House of Finance Stiftungs-Uni Campus-Uni Bockenheim

 

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