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Hauptfriedhof

Hauptfriedhof im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Einer der größten Friedhöfe Deutschlands mit berühmten Toten.

Totentanz. Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof liegen Arthur Schopenhauer, Theodor W. Adorno, Alois Alzheimer und Alexander Mitscherlich. Angeführt wird die Toten-Hitparade jedoch von einer Pauline Schmidt, dem echten „Paulinchen“ aus der „gar traurigen Geschichte mit den Streichhölzern“ im „Struwwelpeter“. Gegen das lichterloh brennende Kind haben die Philosophen und Psychiater keine Chance. Paulines Grab wird viel häufiger besucht als ihre Gräber. Nicht einmal Heinrich Hoffmann, der Erfinder des Struwwelpeter-Paulinchens, kann da mithalten. Dann schon eher das Mausoleum Reichenbach- Lessonitz. Denn das ließ Kurfürst Wilhelm II. von Hessen-Kassel 1845 für eine Emilie Ortlepp errichten, die als Berliner Goldschmiedstochter drei Jahrzehnte lang seine Geliebte war und ihm acht Kinder gebar. Obwohl der Kurfürst damit eine Staatskrise nach der anderen provozierte, erhob er sie zur Gräfin und heiratete sie sogar, als seine ordentliche Gattin gestorben war. Einen Besuch wert sind auch das Gemeinschaftsgrab für die Opfer des 1937 in Lakehurst abgestürzten Luftschiffes „Hindenburg“ oder das Denkmal für einen Flugzeugabsturz 1996 vor der Küste der Dominikanischen Republik mit fast 200 Toten.


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Schopenhauer Adorno Alzheimer Mitscherlich Paulinchen Emilie Ortlepp

 

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