Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Hauptwache

Hauptwache im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Hier trifft sich Frankfurt und am Römer die Welt.

Frankfurts Mitte. Der Name „Hauptwache“ bezeichnet nicht nur das barocke Haus, sondern auch das Café darin, den Platz drum herum und auch noch die darunter liegenden S- und UBahnhöfe. Durch sie ist der Platz zwar der belebteste der Stadt, aber auch der ungemütlichste. Schuld daran ist vor allem ein Loch, durch das die Passanten in unterirdische Einkaufspassagen auf der sogenannten B-Ebene oder zu den Schnellbahnen verschwinden. Am Brunnen hinter der Wache wurde 1772 dem echten Gretchen aus Goethes Faust dem Protokoll zufolge „glücklich der Kopf abgesetzt“. Nach einem Urteil des Hessischen Staatsgerichtshofs von 1998 wäre die Kindsmörderin heute mit zwei Jahren auf Bewährung davongekommen. 1833 stand die Hauptwache als Schauplatz des Frankfurter Wachensturms erneut im Rampenlicht. Mit ihm wollten 50 Nationaldemokraten eine Revolution auslösen und die Republik ausrufen, doch sie scheiterten. Im 20. Jh. machte Carl Zuckmayer die Hauptwache erneut berühmt. Denn in einer ihrer Zellen endete 1802 die Blutspur des realen „Schinderhannes“. Zuckmayer verklärte den brutalen Räuberhauptmann zum Robin Hood und begeisterte damit auf der Bühne (1927) wie im Film (1928/58) ein Millionen-Publikum.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Gretchen Faust Frankfurter Wachensturm Carl Zuckmayer Schinderhannes

 

Tour: Kaiser, Kunst und Ebbelwei
(bitte auswählen)
Tour: Goethe, Sex und Palmenhaus
(bitte auswählen)
Tour: Börse, Bunker, Hammermörder
(bitte auswählen)
Tour: Stöffsche, Kitsch und Luftdrehkreuz
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: