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Haus Wertheim

Haus Wertheim im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Als einziges Fachwerkhaus den Feuersturm überstanden

Letzter Zeuge. Dass von den über 2.000 Fachwerkhäusern der Frankfurter Altstadt nach dem letzten schweren Bombenangriff am 24.3.1944 nur noch das Haus Wertheim stand, war kein glücklicher Zufall, sondern die letzte Rettung für viele Altstädter, die am Justitia-Brunnen aus der Erde krochen. Denn dort lag ein Notausstieg für das unterirdische Luftschutz-Labyrinth, das man nach 1940 mit zahllosen Durchbrüchen in den massiven Kellern der Altstadt geschaffen hatte. Der einzige Fluchtweg aus dem Feuersturm vom Römerberg hinunter zum Main war das Fahrtor und deshalb wurde sein Eingang, das Haus Wertheim, von der Feuerwehr auch mit allen Mitteln verteidigt. Fast die gesamte übrige Altstadt ging währenddessen unter. 15 Jahre früher wäre die Stadtplanung wahrscheinlich froh darüber gewesen. Denn die Altstadt galt als Notstandsgebiet mit unlösbaren baulichen und sozialen Problemen. Da man sie nicht einfach abreißen konnte, begann man in den Hinterhöfen Platz zu schaffen und über 600 Fachwerkhäuser zu sanieren. Dabei erwies sich die Notlösung überraschend als wegweisende Ideallösung. Und das wurde bis 1939 als „Altstadtgesundung“ bei den Römerbergfestspielen mit internationalen Gästen gefeiert.


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Luftschutz Keller Feuersturm Fahrtor Fluchtweg Römerberg

 

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