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Höchster Porzellan-Manufaktur

Höchster Porzellan-Manufaktur im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Modellieren, Brennen und Bemalen als Besucher-Event.

Spionage. Wenn die Stadt Frankfurt einen Gast ehren will, verschenkt sie eine handgearbeitete Kostbarkeit aus Höchster Porzellan, erkennbar an der blauen, kurmainzischen Radmarke auf der Unterseite. Denn die Höchster Porzellan-Manufaktur ist nach Meißen die älteste in Deutschland. Fast 40 Jahre lang konnten die Sachsen das Geheimnis ihres „weißen Goldes“ hüten, doch dann lief ihnen ein Porzellanmaler davon und fand beim Mainzer Kurfürsten Zuflucht. Zum Dank dafür gründete er 1746 in Höchst eine eigene Porzellan- Manufaktur. Das war zunächst reine Hochstapelei. Denn der Maler konnte zwar malen, aber kein Porzellan herstellen, so dass man sich mit Fayencen behalf. Erst 1750 gelangen die ersten Porzellanbrände – der Anfang einer fast 50jährigen Dauerkrise. Trotz vieler Schulden, Eigentümerwechsel, interner Streitigkeiten und Prügeleien sowie eines Bankrotts belieferte die Manufaktur fast alle Fürstenhöfe Europas. An den Arbeitsabläufen hat sich bis heute nichts geändert. Bei einer Führung im Neuen Porzellanhof kann man zusehen, wie die Masse gemischt wird, wie daraus das Weißzeug entsteht und wie es schließlich bemalt wird. Einige Stücke werden sogar noch in den alten Formen gefertigt.


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Höchster Porzellan Radmarke Meißen Neuer Porzellanhof Führung Weißzeug

 

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