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Holzhausenschlösschen

Holzhausenschlösschen im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) 70 Bürgermeister in 700 Jahren aus einer Familie.

Wasserschloss-Idylle. Das Holzhausenschlösschen steht auf den Fundamenten einer alten Wasserburg mit Zugbrücke und war wie andere befestigte Höfe in der Umgebung Frankfurts ein Gut des Stadtadels. 1727 wurde es von der Familie Holzhausen umgebaut, später mit einem großen englischen Landschaftspark umgeben und als Sommersitz genutzt. Das „blinde“ Eingangstor am Oeder Weg zeigt, wie groß der Park einst war. Die von Holzhausens konnten es sich leisten. Aus ihrem Geschlecht gingen seit dem 13. Jh. 70 Frankfurter „ältere“ Bürgermeister hervor und wahrscheinlich noch einmal genauso viele „jüngere“, wie die Stellvertreter in Frankfurt heißen. 700 Jahre lang lenkten die Holzhausens so die Geschicke der Stadt. Ihr letzter kinderloser Spross starb erst 1910. Inflationsbedingt fiel das Schlösschen danach an die Stadt. Bereits zuvor hatte es der damals noch unbekannte Landschaftsmaler und Porträtist Hans Thoma samt Park in der Kunstgeschichte verewigt. Eines dieser Holzhausen-Bilder hängt im Städel. Es heißt nach dem damals noch gängigen Namen des Gutes „Die Oede“. Heute hat die Frankfurter Bürgerstiftung in dem Schlösschen ihren Sitz und lädt darin zu Lesungen, Ausstellungen und Konzerten ein.


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Hans Thoma Die Oede Frankfurter Bürgerstiftung

 

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