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Hundertwasser Kindergarten

Hundertwasser Kindergarten im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Märchenschloss aus Backstein, Gold 
und Zwiebeltürmchen

Kitschalarm. Wahrscheinlich wurde noch kein Architekt so geliebt und gehasst wie der 2000 verstorbene Wiener Friedensreich Hundertwasser. Kollegen und Feuilletonisten monierten seine gekonnte Selbstvermarktung, schalten ihn einen „Behübscher“ und warfen ihm vor, mit infantilen Phantasien die realen Probleme moderner Städte zu banalisieren. Gleichzeitig wurden seine Bauten zu erstrangigen Touristen-Attraktionen und verkauften sich als Reproduktionen auf Postkarten, Kalendern, Büchern, Katalogen, Sammeltassen und T-Shirts besser als jede andere architektonische Sehenswürdigkeit. Vom Kult um den Popstar wollte 1986 auch Frankfurt profitieren und erteilte ihm den Auftrag für den Bau eines Kindergartens für 100 Kinder im Mertonviertel. Mit goldenen Zwiebeltürmchen, Mosaiken, Fenstern ohne erkennbare Ordnung, wild bewegten Ziegelwänden, bunten Säulen, Farbtupfern, Schwüngen und Rundungen an jeder „Ecke“ sowie bepflanzten Dachlandschaften erfüllt das „Märchenschloss“ alles, was ein Hundertwasserbau verspricht. Für angemeldete Besucher bieten die Erzieherinnen zweistündige Führungen an. Weitere Hundertwasserhäuser in der Nähe sind die „Waldspirale“ in Darmstadt und ein Wohnhaus in Bad Soden.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Touristen-Attraktion Mertonviertel ührungen Waldspirale Friedensreich Hundertwasser

 

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