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Ikonenmuseum

Ikonenmuseum im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Orthodoxe Kultbilder im Haus der Ordensritter.

Byzantinischer Zauber. Die Niederlage des Deutschen Ordens 1242 in der Schlacht auf dem Peipussee bestimmt bis heute das Verhältnis und die Einflusssphären der abendländischen und der orthodoxen Kirche. Damit lag es nahe, die Ikonen- Sammlung, die ein Königsteiner Arzt 1988 der Stadt schenkte, im Deutschordenshaus am Ostende des Museumsufers zu zeigen. Im ehemaligen Speisesaal des Klosters hat der Kölner Stararchitekt Oswald Mathias Ungers klar konturierte Räume entworfen, die das Gebäude und die auf Holz gemalten Kultbilder aus dem 15.-20. Jh. spannungsvoll in Beziehung setzen. Zu den 800 Ikonen aus der Schenkung kamen 200 weitere durch Ankäufe und als Leihgaben, darunter allein 82 Dauerleihgaben aus der postbyzantinischen Ikonensammlung der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz zu Berlin. Die Exponate geben Einblick in die Welt des orthodoxen Glaubens vom Norden Russlands über den Nahen Osten bis nach Äthiopien. Besonders wertvoll sind eine koptische Papier-Ikone aus dem 12. Jahrhundert und eine Reihe signierter und datierter Ikonen. Daneben besitzt das Museum eine Königstür, Metallplastiken wie Reise-Ikonen, Segens- und Brustkreuze, Kirchengeräte und äthiopische Zauberrollen.


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Schlacht auf dem Peipussee Deutscher Orden Zauberrollen Kloster

 

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