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Jazzkeller

Jazzkeller im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) An der Spitze der Jazz-Legende West stehen Jazz-Legenden Ost.

Jazz-Hauptstadt. Der Aufstieg Frankfurts zur deutschen Jazzhauptstadt begann schon in den 20er Jahren. Dafür steht die Jazzklasse des Hochschen Konservatoriums, die wahrscheinlich die erste systematische Jazz-Ausbildung der Welt bot. Die Begeisterung der kleinen Swing-Szene war so groß, dass sie sogar die Verbote der Nazis ignorierte und 1941 den „Frankfurt Hot Club“ gründete. Eben noch verfolgt, hatten die Jazzer 1945 plötzlich freie Bahn und mit der Konzentration der Amerikaner in und um Frankfurt das ideale Publikum. Eine Woche nach dem Waffenstillstand holte sich der Trompeter Carlo Bohländer die Erlaubnis für das erste Jazzkonzert, 1951 fand hier das erste und damit heute älteste Jazzfestival der Welt statt und ein Jahr später eröffnete in einem Ruinenkeller an der Fressgass der legendäre „Jazzkeller“. Dort spielte und sang alles, was damals in der Szene einen Namen hatte. Wer hier auftreten durfte, hatte es geschafft. Bis heute ist der Jazzkeller Frankfurts erste Jazz- Adresse. Kein anderer Club in Europa hielt am selben Ort länger durch. Einen guten Ruf hat inzwischen auch das Mampf im Ostend, doch daneben gibt es noch ein Dutzend weiterer Lokale mit regelmäßigen Jazz-Konzerten.


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Jazzhauptstadt Frankfurt Hot Club Carlo Bohländer Mampf

 

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