Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Jüdischer Friedhof

Jüdischer Friedhof im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Mauer mit 11.000 Blöcken für 11.000 Deportierte.

Schindlers Liste. Die ältesten Gräber auf dem jüdischen Friedhof stammen aus dem 13. Jh. als die Juden noch unter den Christen nahe beim Dom wohnten, die jüngsten sind von 1828. Denn da wurde der Friedhof geschlossen, weil sich die Juden aus der Judengasse inzwischen auf die ganze Stadt verteilt hatten. Obwohl in der NS-Zeit zwei Drittel der Grabsteine verschwanden, zeugen die übrigen noch vom ewigen Liegerecht. Irgendwann zwang es dazu, die Toten zu „stapeln“. Deshalb stehen die Steine so ungeordnet und eng beieinander und deshalb ragen sie so unterschiedlich weit aus der Erde. Aus ihren hebräischen Inschriften geht hervor, wer der Tote war und ein Haussymbol zeigt, wo er wohnte. In die Nordmauer des Friedhofs sind 11.000 Blöcke mit den Namen deportierter und ermordeter Juden eingelassen, darunter der von Anne Frank. Die Lebensgeschichten dahinter kann man im Oskar - und - Emilie - Schindler - Lernzentrum im Museum Judengasse nachlesen. Es widmet sich der Rettung von 1.200 Juden durch den Krakauer Fabrikanten Oskar Schindler, der von 1958 bis zu seinem Tod 1974 in Frankfurt lebte. Daraus hat Steven Spielberg einen Film gemacht und seine 150 Interviews mit Überlebenden dem Museum überlassen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Oskar Schindler Anne Frank Steven Spielberg

 

Tour: Kaiser, Kunst und Ebbelwei
(bitte auswählen)
Tour: Goethe, Sex und Palmenhaus
(bitte auswählen)
Tour: Börse, Bunker, Hammermörder
(bitte auswählen)
Tour: Stöffsche, Kitsch und Luftdrehkreuz
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: