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Jüdisches Museum

Jüdisches Museum im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Acht Jahrhunderte jüdisches Leben im Bankiers-Palais

11.000. Als alte Messe- und Bankenstadt war Frankfurt nach Berlin die jüdischste Stadt Deutschlands. Den Stiftungs-, Schenkungs- und Vereinsaktivitäten zufolge war sie sogar die allerjüdischste, denn die 30.000 Frankfurter Juden gaben mehr für das Gemeinwohl aus als die 200.000 Berliner. Ob in Kultur, Wissenschaft, Politik oder Wirtschaft, Frankfurts Juden spielten überall eine wichtige Rolle. Das Jüdische Museum im ehemaligen Rothschild-Palais widmet sich ihrer Geschichte von den Anfängen im 12. Jahrhundert bis zum Neubeginn nach 1945. Es dokumentiert, wie sich die Juden unter dem Druck der christlichen Konkurrenz und der Kirche immer wieder neue Geschäftsfelder suchten, dazu veranschaulicht es an Gebrauchs- und Kultgegenständen ihren Alltag und ihre Feste. Schließlich zeigt es, wie sich die Juden seit dem 19. Jh. zunehmend von ihrem Glauben abwandten, oft taufen ließen und emanzipierten. Und es macht deutlich, dass auch das nach 1938 niemanden vor den Verfolgungen schützte, die 1941 in der Deportation von 11.000 Menschen in die Vernichtungslager gipfelten. Viele Überlebende wanderten nach 1945 aus, nur wenige versuchten unter dem letzten Rabbiner von Theresienstadt in Frankfurt einen Neuanfang.


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jüdischste Stadt Deutschlands Rothschild-Palais Deportation

 

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