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Justinuskirche

Justinuskirche im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Lob des ersten Europäers und römisch-deutschen Kaisers

Kaiserlob. Die nach 830 vom Mainzer Erzbischof errichtete Justinuskirche ist eine der ältesten Kirchen Deutschlands und nördlich der Alpen die einzige aus dieser Zeit, die noch original erhalten ist. Ihre Form als römische Basilika und ihre Säulen künden von der ganz Westeuropa verändernden Krönung Karls des Großen zum römischen Kaiser Weihnachten 800. Im 11. Jh. übernahmen die Benediktiner die Kirche. Sie überführten die Gebeine des heiligen Justinus nach Mainz und benannten sie in Margaretenkirche um – ihr offizieller, aber nicht gebräuchlicher Name bis heute. Den Benediktinern folgten im 15. Jh. die Antoniter. Sie bauten den damals noch nicht schiefen Chor an, verlegten den Eingang nach Norden und schmückten ihn mit zwei Heiligen, von denen der rechte ihr Ordenspatron Antonius ist. Ihn findet man auch in der Kirche als lebensgroße, noch original bemalte Holzskulptur wieder. Genauso alt sind die Altarbilder. Der barocke Hochaltar und die Orgel stehen dagegen schon für eine Zeit, als die Kirche die heraufziehende Vernunft mit Pracht und Prunk bekämpfte. Gottesdienste finden hier heute nur noch zu Festtagen statt. Wegen ihrer schönen Orgel wird die Kirche vor allem für Konzerte genutzt.


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Basilika Karls der Große Benediktiner Antoniter Antonius Konzerte

 

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