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Kaisersaal

Kaisersaal im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Rats-Festsaal mit Goldener 
Bulle und 52-Kaiser-Galerie

Des Riches Hus. Das Schmuckstück des Römers ist der Kaisersaal, heute noch der erste Saal der Stadt für Promi-Empfänge. Früher trafen sich hier die Kurfürsten, um zu beraten, wer Kaiser werden soll und nach der Wahl trafen sie sich hier wieder zum Kaiserbankett. Daran erinnert die Galerie der 52 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches von seinem Begründer Karl dem Großen bis zu seinem Bestatter Franz II.. Von den 20 Kaiserwahlen seit 1147 fanden 14 bereits in Frankfurt statt. Doch erst die Goldene Bulle von 1356 erhob diese Tradition zum Gesetz. Eine Kopie der Urkunde liegt zum Anschauen in einer Vitrine. Noch bekannter als der Kaisersaal ist durch das Fernsehen der „Erscheinungsbalkon“, ein Anbau auf ausdrücklichen Wunsch Kaiser Wilhelms II. Ende des 19. Jh.. Auf ihm präsentiert sich seither, wer von Frankfurt aus dem Volk Gewichtiges zu sagen hat oder mit ihm seine Großtaten feiern will. Lustig ist der Name Seufzerbrücke für die Brücke über der Braubachstraße. Er erinnert an das venezianische Vorbild und an den schweren Gang der Steuerzahler vom Rathaus hinüber zur Stadtkasse. Der Römer ist bis heute Sitz der Oberbürgermeisterin, des Stadtparlaments, des Standesamts und anderer Ämter.


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Kaiserwahl Kaiserbankett Erscheinungsbalkon Seufzerbrücke

 

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