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Karmeliter Kirche

Karmeliter Kirche im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Archäologisches Museum mit Jörg Ratgebs Heilsgeschichte.

Spurensuche. Karmeliterkirche und -kloster gehören zu den wenigen erhaltenen mittelalterlichen Baudenkmalen Frankfurts. Die Kirche wird heute vom Archäologischen Museum für die Ausstellung seiner Altertümer genutzt, darunter keltische Werkzeuge, Funde aus der Römerstadt Nida, Grabbeigaben von Alemannen und Franken sowie Antiken und Orientalika. Vieles davon wurde im 19. Jh. von begüterten Frankfurtern zusammen getragen. Kreuzgang, Refektorium und Dormitorium des früheren Klosters dienen als Veranstaltungsräume. Ein kunsthistorisches Juwel dort sind die Fresken des später gevierteilten Malers und Bauernkriegs-Führers Jörg Ratgeb. Seine einst 140 m lange und teilweise sehr drastisch illustrierte Heilsgeschichte ist die größte Renaissancemalerei nördlich der Alpen. Kontrastiert werden Kirche und Kloster durch die 1984 von Paul Kleihues errichteten Verwaltungsgebäude. Kleihues prägte im gleichen Jahr den Begriff der „kritischen Rekonstruktion“ für die Reparatur kriegszerstörter Städte und lieferte damit den Anstoß für einen Paradigmenwechsel in der Stadtplanung. Hier nannte er seine Methode, die Tradition in modernen Bauformen wieder aufscheinen zu lassen, „romantischen Rationalismus“.


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Tags

keltische Werkzeuge Römerstadt Nida Kloster Paul Kleihues

 

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