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Kleinmarkthalle

Kleinmarkthalle im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Köstlichkeiten aus aller Welt und Nachbarschafts-Pflege.

Kalorienbörse. Als Frankfurts Stadtplaner 2005 wohlmeinend vorschlugen, die hässliche Kleinmarkthalle aus den 50er Jahren abzureißen und durch einen schicken Neubau zu ersetzen, hagelte es sofort Proteste. Die Empörung legte sich erst wieder, als sie mit einem Sanierungskonzept den geordneten Rückzug antraten. Doch selbst das sorgte noch jahrelang für Streit. Denn die Kleinmarkthalle ist gerade wegen ihres morbiden Charmes Kult bei den Frankfurtern, weil es hier eben nicht zugeht wie in einem EKZ, weil der selbe Gemüsemann hier schon seit 30 Jahren steht und weil hier auch immer noch ein Schwatz abfällt. Die Geschichte der Kleinmarkthalle reicht zurück bis 1879 als unweit ein Bau aus Glas und Gusseisen eröffnet wurde, den man mit den Hallen von Paris und Barcelona verglich. Damals boten dort vor allem die Bauern aus der Umgebung ihre Waren an. In der Halle von heute präsentieren etwa 60 Händler aus 25 Nationalitäten an rund 150 Ständen ihre Köstlichkeiten. Und die sind offenbar so unwiderstehlich, dass die Frankfurter die Kleinmarkthalle auch „Kalorienbörse“ nennen. Angeboten werden vor allem Obst und Gemüse, Backwaren, Fisch, Milchprodukte, Fleisch und Wurst, Weine und Feinkost.


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Kalorienbörse

 

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