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Kronberger Haus

Kronberger Haus im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Melchiors kurmainzische Meisterwerke im Porzellanmuseum.

Tradition. Das Porzellan-Museum im Kronberger Haus dokumentiert an 1.000 Figuren, Geschirren und Prunkvasen die erste Blütezeit der kurfürstlich- mainzischen Höchster Porzellanmanufaktur von ihrer Gründung 1746 bis zu ihrem Ende 1796. Zu den schönsten Arbeiten aus der Frühzeit gehören das „Jagdfrühstück“ und der „Halalibläser“. Ihren späteren Ruhm verdankt die Manufaktur vor allem dem Modelleur Johann Peter Melchior. Er entwickelte Tafelgeschirre und andere Porzellane, deren neuer Stil die Zeitgenossen genauso begeisterte wie seine bestechend natürlichen Figuren. Dazu gehört der „Kaiser von China“, Melchiors berühmtestes Werk. Doch die Ausstellung in dem ehemaligen Adelspalais illustriert nicht nur ein Stück Kunstgeschichte, sondern auch die Tafelkultur des Adels. Dessen Entmachtung durch die Franzosen bedeutete auch das Aus für die Manufaktur. 200 Jahre lang wurde daraufhin mit ihren Formen nur noch in Passau und Damm gearbeitet. Auch das wird im Museum gezeigt, genauso wie die ersten Porzellane, mit denen die neu gegründete Manufaktur 1947 wieder an ihre alte Tradition anknüpfen wollte. Das ging zunächst schief, so dass das Unternehmen noch ein drittes Mal gegründet werden musste.


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Porzellanmanufaktur Jagdfrühstück Halalibläser Kaiser von China Passau Damm

 

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