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Liebfrauenkirche

Liebfrauenkirche im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Franziskanerinnen und Kapuziner als Nothelfer.

Seelenbad-Mitte. Architekturhistorisch ist die im Krieg fast völlig zerstörte katholische Liebfrauenkirche keine Attraktion mehr. Dennoch lohnt sich ein Besuch. Schon wegen der steinernen Bildergeschichte über dem früheren Südeingang von Madern Gerthener. Der berühmte Steinmetz war Anfang des 15. Jh. Frankfurts Stadt- und Dombaumeister und ihm wird fast alles zugeschrieben, was aus dieser Zeit noch steht. Heute ist die Kirche mitten in der City ein stilles Refugium und lädt zum Innehalten ein. Drei Franziskanerinnen und neun Kapuziner aus dem benachbarten Kloster tun hier Dienst und das täglich von 5.30 - 21.00 Uhr. Damit ist Liebfrauen die am längsten geöffnete Kirche Frankfurts. Obdachlose, die im Franziskustreff für 50 ct ein Frühstück bekommen, sind meist ihre ersten Gäste. Dazu gibt es ein Turmzimmer für längere Gespräche und die Klosterpforte für die unaufschiebbaren Nöte. Wer Liebfrauen verlässt, wird die Madonna im Innenhof in Erinnerung behalten. Sie steht in einem Meer von Kerzen, die von über 1.000 Besuchern täglich angezündet werden – von Christen, Atheisten und Andersgläubigen. Obwohl die Gemeinde nur 300 Mitglieder zählt, kommen zu ihren Messen bis zu 2.000 Menschen.


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Franziskustreff Klosterpforte Turmzimmer Madonna Kerzen Madern Gerthener

 

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