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Liebieghaus

Liebieghaus im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) 5000 Jahre Bildhauerei vom alten Ägypten bis zum Klassizismus

Verdrängte Wünsche. Der Mann, die von weiblicher Erotik gezähmte Bestie. So gefielen sich die Schwärmer des frühen 19. Jh. und projizierten ihre idealisierten Verklemmungen und Sehnsüchte auf die „Ariadne auf dem Panther“. Als berühmteste Nackte ihrer Zeit wurde sie zehntausendfach reproduziert – als Porzellanfigur, Spielkarte oder Souvenirknopf – und fast genauso oft karikiert. Ihr Schöpfer, Johann Heinrich Dannecker, hatte davon nichts. Denn ein Copyright gab es damals noch nicht. Bis heute ist seine Ariadne das Aushängeschild des Liebieghauses. Sie kann als Manifest des Klassizismus, Wegmarke der Moderne oder Ikone einer neuen Trivialkultur gelesen werden. Die Skulpturensammlung in der früheren Fabrikanten-Villa ist eine der bedeutendsten in Europa. Sie verfolgt die Entwicklung der Plastik von ihren Anfängen in Ägypten vor 4.000 Jahren über die Antike und das Mittelalter bis in die Renaissance, das Barock und den Klassizismus und vergleicht dabei die Stile und Motive. Nebenan zeigt das Museum Giersch in ständig wechselnden Ausstellungen Künstler des 19. und frühen 20. Jh. aus dem Rhein-Main-Gebiet, um Eigenart und Bodenständigkeit gegen die Einebnungen der Globalisierung zu verteidigen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Ariadne auf dem Panther Erotik Skulpturensammlung

 

Tour: Kaiser, Kunst und Ebbelwei
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Tour: Goethe, Sex und Palmenhaus
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Tour: Börse, Bunker, Hammermörder
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Tour: Stöffsche, Kitsch und Luftdrehkreuz
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