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Main Plaza

Main Plaza im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Alles italienisch: die Küche, die Namen, die Straßenfeste

Glücks-Eier. Das neue Deutschherrenviertel auf dem früheren Schlachthofgelände wird gelegentlich als Modell für eine neue Urbanität gepriesen, denn es knüpft mit Fußgängerzonen, Arkaden, grünen Höfen, Läden, Galerien, Büros und Restaurants an die Mischnutzung von Altbauvierteln an. Sein Highlight ist das 88 m hohe Main-Plaza von Hans Kollhoff, der auch am Potsdamer Platz in Berlin mitbaute. Kollhoffs Frankfurter Turm bietet auf 24 Etagen luxuriöse Hotel-Wohnungen, einen Wellness-Club und mehrere Gastronomie-Einrichtungen. Ursprünglich hieß der Bau Romantik-Turm, denn Kollhoff wollte damit an die New Yorker Türme der 20er Jahre erinnern. Die Frankfurter sahen darin jedoch nur einen „hohlen Zahn“ oder einen „Termitenhügel“. Der Bauherr des Viertels, Tom Bock, ließ sich davon nicht beirren. Mit italienischen Häusernamen, italienischer Küche und italienischen Straßenfesten sorgte er für italienisches Flair und hatte Erfolg damit. Der schöne Blick auf das andere Mainufer mag ihm dabei geholfen haben. Vielleicht hat Bock sich aber auch nur auf die Hoden des Mailänder Mosaikstiers im Arkadengang gestellt und mit geschlossenen Augen einmal schnell im Kreis gedreht. Das soll nämlich Glück bringen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Deutschherrenviertel Hans Kollhoff Termitenhügel Mosaikstier

 

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