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Mousonturm

Mousonturm im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Industrie-Denkmal und Bühne für innovative Kunst.

Theater, Zacken und Pomade. Der Mouson-Turm ist eines der ältesten und bekanntesten freien Theater Deutschlands für Gastspiele aus den Bereichen Theater und Tanz sowie Performance und Musik. Ferner werden hier Filme gespielt, Hörstücke aufgeführt, Lesungen gehalten und Ausstellungen gezeigt. Der 33 Meter hohe Backsteinbau im Ostend war 1926 das erste Hochhaus Frankfurts. Bis 1972 wurden hier international erfolgreiche Kosmetika hergestellt, darunter die Creme Mouson – „die mit der Tiefenwirkung“ – aber auch Rasierwasser, Pomaden, Parfüms und Zahnpasten. Hinter dem Unternehmen stand seit 1798 die Frankfurter Familie Mouson. Nach dem Aus für die Fabrik durch interne Streitigkeiten sollte der Komplex zunächst abgerissen werden. Doch seine Dreiecks- und Zackenornamente retteten ihn. Sie wiesen ihn als seltenes Beispiel für einen expressionistischen Industriebau aus und so wurde er unter Schutz gestellt. 1977 zog ein Fabrikfest 20.000 Besucher an und ließ bei den Veranstaltern, aber auch in den Medien und in der Politik die Idee einer „Kulturfabrik“ aufkeimen. Frankfurts legendärer „Kultur-für-alle“- Dezernent Hilmar Hoffman setzte sich dafür ein, dass daraus 1988 Wirklichkeit wurde.


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Tags

Creme Mouson Theater Tanz Performance Musik Hilmar Hoffman

 

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