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Museum der Weltkulturen

Museum der Weltkulturen im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Ausstellungen, Konzerte und Aktionen für Verständigung.

Annäherung. Die Globalisierung hat die Völkerkundemuseen mehr als andere Museen verändert. In Frankfurt gipfelte dies 2001 in der Umbenennung des Hauses in „Museum der Weltkulturen“, nachdem sich Künstler aus der Dritten Welt geweigert hatten, ihre Werke darin auszustellen. Sie fürchteten, in einem Völkerkundemuseum wie ihre Vorfahren als exotische Wilde vorgeführt zu werden und trafen damit den wunden Punkt des 1904 gegründeten Hauses. Denn genau das war sein Zweck und der hatte sich in dem Maße überholt, wie die Kulturen miteinander in Austausch traten. Die dabei möglichen Kollisionen ließen die Sensationslust des zivilisierten Westens gegenüber der Exotik primitiver Völker zurücktreten vor der Notwendigkeit, sich mit ihnen zu verständigen. Für diese Verständigung musste sich das Museum als Plattform anbieten, sonst hatte es keine Berechtigung mehr. Und das ist heute das Konzept hinter den Wechselausstellungen. Sie werden immer von Veranstaltungen, Konzerten, Gesprächen und Aktionen begleitet, die möglichst von Trägern der anderen Kultur mitgestaltet werden. Eine Dauerausstellung, die das Fremde aus seinem Kontext löst und als Objekt der Schaulust präsentiert, gibt es nicht mehr.


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Völkerkundemuseum Exotik Verständigung Wechselausstellungen

 

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