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Nizza

Nizza im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Palmen und andere Exoten am wärmsten Fleck der Stadt.

Mittelmeer. Palmen, Feigen, Orangen, Erdbeerbäume und 150 andere mediterrane Exoten in einer öffentlichen Grünanlage, das gibt es nur im Nizzagarten. Die Südlage im Schutz der Kaimauern ist der wärmste Fleck der Stadt, angeblich weil sie durch die Spiegelung des Mains doppelt besonnt wird. Mit 4,42 ha ist das Nizza einer der größten öffentlichen Mittelmeer-Gärten nördlich der Alpen. Für seine Bepflanzung wurden möglichst frostharte Sorten ausgewählt, so dass alle Bäume und Gewächse auch im Winter draußen stehen bleiben können. Die Bezeichnung „Nizza” für das nördliche Mainufer an dieser Stelle lässt sich bis ins späte 18. Jh. zurückverfolgen. Schon damals erkannten die wohlhabenden Frankfurter die klimatischen Vorzüge der Lage und bauten sich hier inmitten großer Gärten ihre repräsentativen Villen. Der so entstandene Uferstreifen mag Reisende an das ferne Nizza erinnert haben. Von den Villen aus schaute man damals noch über den Kleinen Main auf eine langgestreckte Insel. Als Park mit mehreren Pavillons war sie ein beliebtes Ausflugsziel. Doch beim Bau der Eisenbahn zwischen West- und Osthafen wurde der Mainarm 1858 zugeschüttet und als Ersatz für die Insel der heutige Park angelegt.


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Palmen Feigen Orangen Erdbeerbäume Mittelmeer-Garten frosthart

 

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